Kritik fördert das innere Wachstum

Textgrafik mit dem Wort Kritik

 

Wir haben beide was zu sagen

Ich finde das Gefälle Lehrer-Schüler-Verhältnis wenig hilfreich. Ich verstehe mich eher gleichzeitig als Lehrer & Schüler mit relativen Wahrheiten. Ich liebe es kritisch zu sein in beiden Rollen, weil es das innere Wachstum fördert und ich Kenntnis über viel mehr Perspektiven erhalte, wenn ich mich darauf einlasse und Möglichkeiten hinterfrage.

Kritisch zu sein bedeutet für mich, dass ich nicht grundsätzlich „gegen“ etwas bin, sondern eher die zu betrachtenden Aspekte von verschiedenen Blickwinkeln und Kontexten prüfe. Das ich Aussagen genau durchleuchte, abwäge und ein relatives Urteil treffe, das bei Bedarf geprüft wird, ob es Bestand hat mit seinen jeweiligen Kriterien, in denen ich es betrachte.

Kritikfähig und kritikwürdig ist das Relative immer, weil es unser Denken über etwas in Bewegung hält. Es ermöglicht offen zu bleiben für den Aspekt „es könnte anders sein“. Kritik fördert somit in meinem Verständnis das innere Wachstum. Ist sie im Gesprächsraum willkommen, indem unterschiedliches Wissen, Lebenserfahrungen und Privatmeinungen von jedem Teilnehmer einen Platz haben dürfen und nichts ausgesperrt wird, reduzieren sich nach meinen Erfahrungen die unnötigen Machtkämpfe ums „RECHT HABEN WOLLEN“.

 

Recht haben um jeden Preis

In meinen Augen weder ein Erkenntnisgewinn, noch dient es dem INNEREN WACHSTUM. Eher wird es oft gespeist aus Angst- und Machtverlust und Konditionierungen, die ihren Ursprung in der frühen Kindheit haben.

Inneres Wachstum gelingt für jeden spürbar, von Moment zu Moment mit der eigenen, stimmigen Erkenntnis außerhalb der Worte die gesprochen werden. Inneres Wachstum geschieht von selbst, wenn die Zeit reif ist, alles nötige in der jeweils richtigen Situation und im bestmöglichen Moment zusammen kommt. Meine Erfahrung ist…

 

Ich mache es nicht aktiv – es geschieht ganz von selbst!

 

Dieses „GESCHEHEN“ folgt scheinbar einer inneren Weisheit, deren Regeln und Besonderheiten in der Komplexität für uns Menschen nicht in Worte zu fassen ist. Es lässt sich für mich nicht annähernd mit zutreffenden Worten beschreiben. Spürend IN MIR bemerke ich, wenn es DA ist.

Erlaube dir als Lehrer und Schüler in deinem Leben mit der Kritik nicht zu geizen, denn sie ist im achtsamen Umgang mit ihr, sowohl FÜR DICH und FÜR DIE ANDEREN eine große Chance des INNEREN WACHSTUMS. Bleibe offen für den Raum der Möglichkeiten indem es so viel zu entdecken gibt, sowohl als Lehrer und Schüler.

 


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♥ DANK


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