Was macht Veränderung erst möglich?

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Text-Grafik

 

Realität und Realität ist noch lange nicht dasselbe

 

Wenn ich bereit bin die Illusion meiner selbst erschaffenen Realität aufzugeben, den Tatsachen wirklich ins Auge zu schauen, bereite ich für mich den Boden vor, um ganz langsam in Richtung Akzeptanz und Veränderung zu gehen.

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich sehr genau, wie schmerzhaft die Wirklichkeit sein kann. Ist der Schmerz, oder der Schock zu groß, hat der Körper einen wunderbaren Mechanismus der sofort greift, damit ein überstehen, oder gar überleben der jeweiligen Situation möglich ist. Vergessen, Verleugnung, Dissoziation, Abspaltung sind nur einige aus seiner Trickkiste.

Der Körper verfolgt als obere Priorität nur ein Ziel:

 

Leben zu erhalten, egal wie, wodurch und womit.

 

Dafür nutzt er alles was ihm zur Verfügung steht.

Es interessiert den Körper zunächst einmal nicht, ob sich dadurch für die Zukunft erneute Herausforderungen gestalten. Für ihn zählt der Augenblick. JETZT! Der Körper lebt meiner Erkenntnis nach nie in der Vergangenheit, der Geist (Verstand) kann das sehr wohl.

Blockiert der Geist den Zugang zur wahrhaftigen Realität und damit meine ich wirklich die Tatsachen, die frei sind von jeder subjektiven Wahrnehmung, so hat dies in der Tiefe immer einen Grund, auch wenn ich diesen womöglich nicht direkt erkenne. Vielleicht meine ich das bereit bin, aber in Wirklichkeit bin ich noch nicht so weit. Vielleicht fehlt mir innere Stärke, oder ich bin nicht gefestigt genug, die tatsächliche Realität ertragen zu können. Es nutzt nichts die Realität, besser gesagt die beweisbaren Tatsachen Wahrheit zu kennen, wenn ich damit Schwierigkeiten habe umzugehen, oder überfordert bin.

Die weise Körperintelligenz unterscheidet sehr differenziert und öffnet die tiefen Zugänge zur wahrhaftigen Realität erst dann, wenn alles im Sinne des Körpers passt. Kurz gesagt:

 

Es nutzt nichts mit der Brechstange dran zu gehen,
wenn der Wunsch nach Veränderung ruft.

 

Geduld ist hier gefragt und wer erkannt hat, dass das Leben ein Prozess ist, der erkennt auch das Veränderung gewissen Prozessen unterliegt.

 

Warum will ich mich überhaupt verändern?

 

Meist ist es doch so, das ich jahrelang ein bestimmtes Verhalten, Denken, Fühlen oder Handeln an Tag gelegt habe und plötzlich eine Unstimmigkeit IN MIR bemerke. Mutig begebe ich mich auf eine innere Reise zu mir und suche Antworten auf meine Fragen die lauten könnten:

 

Wer bin ich?

Was ist mein wahrhaftiges Wesen?

Wie fühlt sich mein wahres Selbst an?

Wieso verhalte, denke, fühle und handle ich so?

Wo sind meine Wurzeln?

Wie war das denn damals?

Wieso kann ich mich nicht erinnern?

Wodurch lebe ich das Leben, wie ich es jetzt erlebe?

Warum passiert das alles mir?

Was will durch mich in die Welt?

Welches Geschenk IN MIR wartet erkennt zu werden?

Was ist meins, was ist deins, was ist „Gottes“ Angelegenheit?

 

Ich könnte noch unzählige Fragen stellen. Wichtig ist alleine, welche Fragen dich bewegen und welche dieser Fragen nach einer klaren Antwort aus deinem eigenen INNEREN rufen.

Wenn ich mich zurück erinnere, so habe ich immer den roten Faden in meinem Leben gesucht. Ich suchte immer die Anfänge der Fäden, also die Ursache. Mir war klar das eine (Aus)Wirkung nie ohne erkennbare Ursache war. Also machte ich mich auf den Weg. Nicht unbedingt mit dem Ziel immer in der Vergangenheit zu spazieren, sondern eher in die Tiefe zu gehen, um Zusammenhänge zu erkennen.

Mir war relativ schnell klar, das sich alle Antworten für mein Leben IN MIR befanden. Ich brauchte sie also nur zu finden und kluge Fragen zu stellen. Im Laufe der Jahre stellte ich allerdings auch fest, das ich mutig sein musste, wenn ich der Realität wirklich ins Auge sehen wollte. Die traumatischen Erlebnisse meiner Kindheit, forderten mich heftig heraus. Manches dauerte Jahre, bis ich es als existent IN MIR akzeptieren konnte. Der Schmerz war zeitweise so groß, das ich mir wünschte den Tatsachen zu entfliehen. Ich baute mir Hoffnungen und Wunschbilder auf. Bewahrte die Illusion einer heilen Welt und träumte davon das alles wieder gut wird.

Schritt für Schritt erkannte ich durch viele Prozesse, das ich mich desillusionieren durfte, wenn ich wirklich innerlich den Wunsch verspürte zu wachsen. Diese Veränderung forderte von mir die Bereitschaft radikal zu akzeptieren was ist und war.

 

Nicht mehr und nicht weniger.

 

Mehr gab es nicht zu tun. Es galt nur zu lernen, meiner wahren Realität im vollen Bewusstsein mit Akzeptanz zu begegnen. Ich lernte den Widerstand aufzugeben, verabschiede mich von meinen Hoffnungen, Illusionen und lernte mit jedem Schritt in die Tiefe JA zu sagen.

JA zu sagen, zu MIR und meiner Lebensgeschichte, an der viele Menschen mitschrieben.

Nur an einem Kapitel konnte niemand schreiben, außer mir. Das Kapitel, wer ich als WAHRES SELBST bin. Das was mich in der Tiefer MEINER SELBST ausmacht. Das was die Schöpfung als Kern IN MIR verankert hatte. Denn wie jeder Mensch wohne ich alleine IN MIR. Demzufolge kann nur ich die Antwort IN MIR darauf finden.

Ich fand die Beantwortung in all den Jahren auf meinem Weg. War sie in meinen Jugendjahren eher schemenhaft wahrzunehmen, so gestaltete sich ihr Bild immer klarer. Heute gilt es diesen Antworten IN MIR immer mehr Kraft und Stabilität für eine feste Verankerung zukommen zu lassen.
Unsere narzisstische kranke Gesellschaft fordert jeden einzelnen von uns heraus, die subtilen Manipulationen und Projektionen zu erkennen, die uns locken unser WAHRES SELBST wieder und wieder zu verleugnen.

Für mich habe ich erkannt, das es keinen Sinn mehr macht, mit dem AUSSEN zu kämpfen. All die Projektionen eines FALSCHEN SELBST sind für mich die Ursache für das Dilemma mit denen wir es als Gesellschaft in jeweiligen Kulturkreisen zu tun haben.

 

Fazit

 

Erst wenn es mir möglich ist die umfassende Realität in der Tiefe zu akzeptieren und gleichzeitig IN MIR erkenne, das auch ich in Projektionen verstrickt war und immer wieder bin, gelingt Veränderung. Also habe ich genug damit zu tun, aufmerksam und bewusst zu bleiben, was IN MIR geschieht. Welche Bedeutsamkeit und gleichzeitige Herausforderung in der Tiefe das Zitat von Mahatma Gandhi erlangt, kann vielleicht der spüren, wer versteht, was ich mit meinem kleinen Bildtext versucht habe in meinem Worten zu verdeutlichen.

 

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

 


Kennst du jemanden, für den mein Beitrag auch interessant sein könnte?
Ich freue mich, wenn DU ihn teilst :-)
♥ DANK


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